Baumit gewinnt Sonderpreis für „Integration in Österreich“

Lehrwerkstätte für chancengerechtes, barrierefreies Lehrlingsrecruiting und
erfolgreiche Integration junger Menschen ausgezeichnet.


Wien/Wopfing, 25. November 2025 – Baumit wurde mit dem Sonderpreis des Intercultural
Achievement Award (IAA) des Bundesministeriums für europäische und internationale
Angelegenheiten ausgezeichnet. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis würdigt Projekte, die den
interkulturellen Dialog stärken und jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen. Baumit
erhielt den Sonderpreis in der Kategorie „Integration in Österreich“ für sein chancengerechtes
und barrierefreies Lehrlingsrecruiting.


Der Intercultural Achievement Award zählt zu den zentralen Auszeichnungen des Ministeriums
und wurde 2025 bereits zum zwölften Mal vergeben. Eine unabhängige Jury kürte die
Preisträgerinnen und Preisträger aus 315 Einreichungen aus aller Welt aus. In Österreich
wurde Baumit für sein Ausbildungsmodell ausgezeichnet, das insbesondere Jugendlichen mit
Sprachbarrieren, schulischen Schwächen oder Fluchthintergrund einen realistischen Zugang
zu einer qualifizierten Lehre ermöglicht.


„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, weil sie zeigt, dass unser Ausbildungsansatz
wirkt. Bei Baumit geht es nicht darum, Hürden aufzubauen, sondern Chancen zu eröffnen.
Viele Jugendliche bringen enormes Potenzial mit – man muss es nur erkennen und ihnen die
Möglichkeit geben, es zu zeigen. Dass wir dafür den Sonderpreis des IAA erhalten haben, ist
eine große Bestätigung für unsere Arbeit,“ so Georg Bursik, Geschäftsführer Baumit GmbH,
im Rahmen der Preisverleihung.

Baumit priorisiert und fördert praktische Fähigkeiten
Während viele Unternehmen Online-Tests oder schulische Bewertungen als erste Hürde
einsetzen, geht Baumit bewusst einen anderen Weg: Jeder Bewerber und jede Bewerberin
darf zuerst schnuppern, ausprobieren und zeigen, wo die eigenen Talente liegen. Erst danach
wird entschieden, ob eine Lehre beginnt. Davon profitieren vor allem Jugendliche, die im
klassischen Schulsystem benachteiligt wären.


Ein Beispiel dafür ist Gabriel, der mit 15 Jahren ohne Deutschkenntnisse aus Rumänien nach
Österreich kam. Er startete bei Baumit mit einer verlängerten Lehre, schloss seine Ausbildung
dennoch in der regulären Zeit ab, wurde später österreichischer Berufsstaatsmeister und ist
heute gewerblicher Meister sowie Ausbildner in der Lehrwerkstätte.


„Wir setzen bewusst auf praktische Fähigkeiten und Persönlichkeit. Jeder junge Mensch, der
zu uns kommt, darf zuerst ausprobieren, worin seine Stärken liegen. Gerade Talente wie
Gabriel würden in klassischen Auswahlprozessen oft durch den sprichwörtlichen ‚Rost‘ fallen.
Unsere Aufgabe ist es, ihnen den Weg in den Beruf zu öffnen und sie dabei aktiv zu begleiten.
Die IAA-Auszeichnung zeigt, dass wir damit einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten,“
freut sich Karl Postl, Leiter der Baumit Lehrwerkstätte.


Nachhaltige Perspektiven für junge Talente
Der Baumit-Ausbildungsweg umfasst neben der fachlichen Lehre zahlreiche
Zusatzqualifikationen – von Kran- und Staplerschulungen über Erste-Hilfe-Kurse bis hin zu
sozialen Kompetenzen und optionaler Führerscheinvorbereitung. Die hohe Übernahmequote
zeigt, dass das Modell langfristig wirkt: Viele Absolventinnen und Absolventen bauen ihre
Karriere bei Baumit erfolgreich aus.
Mit dem Sonderpreis des Intercultural Achievement Award stärkt Baumit seine Position als
einer der führenden Ausbildungsbetriebe Österreichs und als Unternehmen, das Integration
nicht nur fördert, sondern aktiv lebt.


Mehr zur Lehre bei Baumit: www.baumit.at/lehre


Mehr zum Intercultural Achievement Award:
https://www.bmeia.gv.at/themen/auslandskultur/intercultural-achievementaward/intercultural-achievement-award


Kontakt:
Baumit Pressestelle
Jörg Schaden
+43 676 624 17 85
office@freecomm.cc

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